Häufige Fragen (FAQ)

Was genau ist eigentlich ein Balkonkraftwerk?

Als Balkonkraftwerk (oder auch Stecker-Solaranlage, Mini-Solaranlage etc.) bezeichnet man verhältnismäßig kleine Photovoltaikanlagen, die sich ohne größeren Installationsaufwand an herkömmliche (Schuko-) Steckdosen anschließen lassen.

Wie funktioniert eine solche Mini-PV-Anlage?

Die Solarzellen der Module erzeugen aus Sonnenstrahlung Gleichstrom (DC). Dieser wird von einem Mikro-Wechselrichter, welcher an die Solarmodule angeschlossen ist, in gebräuchlichen Wechselstrom (AC) umgewandelt und über die Steckdose in das Hausnetz eingespeist.

Wieviel Strom produziert ein Balkonkraftwerk?

Der Ertrag einer (Stecker-) Solaranlage ist von vielen Faktoren abhängig. Als grundlegenden Anhaltspunkt kann man bei einem 600W-Balkonkraftwerk mit ca. 600 Kilowattstunden (kWh) produziertem Solarstrom im Jahr rechnen (bei verschattungsfreier 30° Südausrichtung).

Wieviel Stromkosten lassen sich sparen?

Pauschal lässt sich dies nicht beantworten, da das Einsparpotenzial immer vom individuellen Strompreis und -verbrauch des jeweiligen Haushalts abhängt. Die HTW-Berlin hat zu der Thematik einen Stecker-Solar-Simulator veröffentlicht, den wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen!

Balkonkraftwerke als Beitrag zur Energiewende?

Ja, definitiv! Jede einzelne kWh Solarstrom, die du mit einem Balkonkraftwerk erzeugst, spart ca. 583g klimaschädliches CO2 ein. Unter der Annahme eines jährlichen Stromproduktion von 600 kWh wären das schon stolze 350kg. Eine ganz schöne Menge, nicht wahr?

Was passiert bei einem Produktions-Überschuss?

Solltest du mit deinem Balkonkraftwerk mehr Solarstrom erzeugen als die Verbraucher im Hausnetz benötigen, so wird der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist. Eine Vergütung erhältst du dafür zwar in der Regel nicht, die Umwelt freut sich aber trotzdem!

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